Home Termine Vorstand MiYC-Clubleben Regatten Ehrungen Törnberichte Schleibrücken Hafen Missunde Jugend Seewetter Seglerlinks Impressum

       Die Jugendgruppe
              im MiYC
    wurde 2013 aufgelöst!

Absegeln 2010 der Jugendgruppe. Bitte hier klicken!

Die Jugendgruppe des MiYC im Sommer 2009
Mit Jugendwart Hans-Jürgen Hansen-Flüh und Fausta Lüth


Die aktiven Mitglieder der Jugendgruppe, Stand September 2009

Vorname Name Wohnort
Julius Hansen-Flüh Brodersby
Per Blohm, Brodersby
Henning Uck Goltoft
Linus Unrau Eckernförde
Malte Einfeld-Andree Füsing
Johannes Einfeld-Andree Füsing
Lena Schmidt Brodersby
Hannes Holländer Grumby
Justus Holländer Grumby
Julian Messtorf  Brodersby
Matz Johannsen Brodersby
Till Johannsen Brodersby
Henning Jensen Schaalby
Broder Jensen Schaalby
Alexander Lüth Brodersby

Zum Bericht mit vielen schönen Fotos von der
Jugendausfahrt 2007 nach Schleimünde:    Bitte hier klicken!


Die Reise der Jugendgruppe im schönen Sommer 2001
mit dem Ziel Schleimünde!


Die Fotos aus Schleimünde machte Mucke Ohm


Die Segel-Jugendgruppe im MiYC.

Seit Februar 2000 treffen sich unsere jugendlichen Mitglieder einmal wöchentlich zum Segelkursus. Begonnen wurde mit dem theoretischen Unterricht im Gemeindehaus Brodersby.
Im April war es dann endlich soweit und mit Freude und Aufregung ging es mit den gesponserten oder eigenen Optis auf die Schlei. Auch Feriengäste der Gemeinde Brodersby hatten die Möglichkeit an Freitagen und Samstagen am Segeln teilzunehmen.
Die gesamte Gruppe machte am 01. und 02. September mit den Optimisten eine Jugendtour. Es begann mit einer Regatta von der Marina Brodersby bis zum Anlegeplatz in Goltoft, wo alle Jugendlichen von den auf Booten oder per Auto angereisten Eltern und Clubmitgliedern herzlich begrüßt wurden.
Der Nachmittag wurde ausgefüllt mit der Siegerehrung, mit Fußballspielen und anderen Aktivitäten. Es gab reichlich, von den Eltern und Clubmitgliedern mitgebrachten, selbstgebackenen Kuchen und Kakao.
Als sich der Tag dem Ende näherte wurde der Grill angeschmissen und ein Lagerfeuer gemacht. Zum Schlafen ging es in die Zelte oder auf die Begleitschiffe. Von der Nacht noch etwas erschöpft, gab es nach einer schnellen Wäsche ein großes Frühstück. Nachdem die Zelte und Klamotten zusammengepackt waren, wurde die Heimreise angetreten und die Optis mangels Wind nach Missunde geschleppt. Rückblickend war das Jahr ein voller Erfolg für die Jugendgruppe und auch in den Wintermonaten werden wir einige Aktivitäten mit den Jugendlichen unternehmen, worauf wir uns schon freuen.


Die Jugendgruppe im Sommer 2000, rechts Jugendwart Christian Janik


Erinnerungen an die Jugendgruppenzeit

Ein Bericht über die Jugendarbeit in den frühen Jahren des Clubs.
Von Ivo Storm,  für das Jubiläumsheft 25 Jahre MiYC.

Alles fing an mit diesen kastenförmigen Rümpfen mit der längst überholten Takelungsweise, in denen dann zeitweise bis zu vier Kinder gleichzeitig segeln konnten... - den Optis! In diesen schon starkwindtauglichen Kisten (zwei Holzmasten mussten beweisen, dass Alu doch das bessere Riggmaterial war) wurden schon erste Regatten und Touren unternommen, bevor es hieß: "Segeln ohne Theorie ist nur die halbe Miete".


Also wurde das Jüngsten- und A-Schein Training organisiert, und uns erst neun- bis vierzehnjährigen rauchten bei der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Prüfungsmaterial all sonntäglich die Köpfe. Theorie bestanden, und endlich folgte die Praxis mit dem Mann, bzw. Boje-Fender- oder Paddel-über-Bord-Manöver. Die Gegenstände wurden teilweise auf erheblichen Umwegen in die Optis befördert und die Prüfung galt als bestanden.

Nun war endlich die Möglichkeit geschaffen die clubeigenen Boote mit den Namen "Kartoffelbeet" und "Schmatzipuffer" bei Wind und Wetter zu segeln. Wenig später wurde der Raum um Missunde dann doch zu eng und wir planten die ersten Touren zu einem Strandabschnitt gegenüber von Maasholm. Für uns die erste große Tour.
So galt es doch die zwei Brücken gegen Wind und Strom zu durchkreuzen und wieder hatte es einer nicht geschafft! Den Mast gelegt und weiter ging es. Übernachtet wurde dann in den Booten (wer hatte den Lenzer nicht geschlossen) oder in Zelten (Alle aufstehen, im Proviantzelt steht knöcheltief das Wasser.) Damit war für den Rest des Törns Ravioli und Nasi-Goreng aus den besser geschützten metallischen Behältern einer sehr günstigen Einzelhandelskette angesagt. Brötchen geholt wurde grundsätzlich mit dem schnellsten Boot, das auf dem direkten Kurs auf Maasholm im schon durch das Trapezsegeln völlig durchnässtem Neoprenanzug gesegelt wurde. Hier hinterließen wir, beim Kauf von zahlreichen Brötchen neben zahlreicher erstaunter Blicke auch oft eine unvermeidbare Pfütze im Laden. Missgunst hingegen gab es bei der Frage auf der "Merkur" vom KYC (Landesbank Kiel), wann ihre nächste Butterfahrt startet. Abschluss einer jeden Fahrt stellte das obligatorische Mövenpick-Eisessen dar.
Aber auch auf den MiYC-Regattabahnen war die Jugendabteilung oft zahlreich vertreten, obwohl neben den Luvkämpfen und Raumrechteinforderungen auch diverse Kenterübungen den Dreieck-Schenkel-Dreieck Kurs säumten und die eher seltenen Protestverhandlungen beim Fassbier diskutiert und vergessen wurden. Ich denke, dass ich abschließend im Namen der ehemaligen Jugendabteilung ein kräftiges Dankeschön an alle beteiligten Clubmitglieder ausrichten darf, wobei ein spezieller Dank an Uwe Hoffmann, Chris Riewerts und Walter Ketelsen geht, die damals sehr engagiert die Jugendarbeit im Verein ermöglichten und aktiv förderten. Eine schöne Zeit, von der heute noch kräftig gezehrt wird, und die neben dem Spaß erste Grundlagen von guter Seemannschaft vermitteln konnte.
nach oben